Das Bridges-Kammerorchester

 

Bridges – Musik verbindet hat ein neues Projekt: das Bridges-Kammerorchester. Bridges – Musik verbindet bringt Musiker*innen mit und ohne Flucht- und Migrationshintergrund zusammen und engagiert sich für einen musikalischen Dialog, der geprägt ist durch die unterschiedlichen kulturellen Hintergründe der Musiker*innen. Ab Oktober 2019 spielen im Bridges-Kammerorchester bis zu 25 Musiker*innen und Instrumente aus Orient und Okzident, Fernost und Lateinamerika Konzertprogramme, die es in sich haben.

 

„Fear No Danger“ Auftaktkonzerte des Bridges-Kammerorchesters mit Dirigentin Eva Pons.

11.10.19 um 20 Uhr, Haus der Kulturen Mainz

13.10.10 um 20 Uhr Gallus Theater Frankfurt

 

Für die Premiere im Oktober stellt das Orchester gemeinsam mit Dirigentin Eva Pons (Theaterakademie August Everding, München, Opera Mauritius) den Mittelmeerraum in den Fokus und spielt mit den vermeintlichen Grenzen zwischen Orient und Okzident. Unter dem Titel “Fear No Danger“ spielt das Orchester Werke, aus denen deutlich wird, dass Musik eine Migrantin ist, die sich in allen Epochen über ihren eigenen geografischen Kreis hinaus verbreitet hat und sich u.a. dadurch weiterentwickelt hat, dass sie Einflüsse aus anderen Musikformen furchtlos und kunstvoll aufgegriffen hat. Dieses Thema soll zukünftig in weiteren Konzerten des Kammerorchesters vertieft werden.

 

Zum Programm gehören Purcells barocke Vertonung der antiken Tragödie von „Dido und Aeneas“ ebenso wie bulgarische Folklore, die unter dem Einfluss jahrhundertelanger ottomanischer Herrschaft deutliche orientalische Züge aufweist. Griechische Musik des 20. Jahrhunderts mit deutlichen Bezügen zur italienischen Rennaissance- und Barockkunst stehen den Kompositionen von Bridges-Musiker Pejman Jamilpanah gegenüber, der in seiner Wahlheimat Frankfurt die Inspiration zu seinen traditionellen iranischen Kompositionen erhält. Und als Bindeglied zwischen Orient und Okzident regt türkische Folklore zum Nachdenken an darüber, wo Europa aufhört oder anfängt. Migration – ein ganz normaler und bereichernder Vorgang in der Kunst: Fear No Danger.

Freuen Sie sich auf ein in vielerlei Hinsicht abwechslungsreiches Programm, aus dem der besondere Bridges-Sound durch individuelle Arrangements und Kompositionen der beteiligten Musiker*innen zum Ausdruck kommt.

 

Unterstützer*innen:

Der Aufbau des Bridges-Kammerorchesters wird u.a. ermöglicht durch eine Förderung im Rahmen des Landesprogramms WIR „Wegweisende Integrationsansätze Realisieren“ vom Hessischen Ministerium für Soziales und Integration sowie durch die Teilnahme an Integration neu denken – einem Programm von SINGA Deutschland und der Robert-Bosch-Stiftung. Beide Programme unterstützt Organisationen, die im Themenfeld Integration tätig sind, darin, wirkungsvolle Lösungsansätze für gesellschaftlichen Zusammenhalt zu erarbeiten und unterstützen die Projekte auch finanziell.

Buchungsanfrage:

  • Anke Karen Meyer
  • Tel: 0162 6823119
  • Email: anke-karen@bridgesmusikverbindet.de

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